
Im Rahmen des Moduls "Produkt und Poesie" hatte ich die Gelegenheit, mich intensiv mit der Thematik "In bester Gesellschaft" auseinanderzusetzen. Dieses Modul forderte mich auf, verschiedene Materialien zu kombinieren und innovative Lösungen zu entwickeln, die das Thema adäquat widerspiegeln. Mein kreatives Bestreben manifestierte sich in dem Projekt "In Puncto", welches die Synthese von Porzellan und Kirschholz zum Ziel hatte.
Die Kernidee hinter "In Puncto" war die Entwicklung eines geometrisch inspirierten Tellers ohne die traditionelle Fußstütze. Dieser Teller sollte in einem speziell designten Sockel platziert werden, um so das Ritual des gemeinsamen Essens in den Vordergrund zu rücken und die Wichtigkeit des Zusammenseins in unserer heutigen, von Eile geprägten Gesellschaft zu betonen.
Die Realisierung dieses Projektes war eine komplexe Aufgabe, die ich unter der fachkundigen Anleitung der Porzellanmeisterin Beate Pfefferkorn in realisieren konnte. Ihre Expertise war von großem Wert bei der Umsetzung der Keramikkomponenten. Während der Prototypenphase stießen wir auf technische Limitationen, insbesondere bei der Präzision der geometrischen Formen, vor allem der Tellerfahne. Nichtsdestotrotz bin ich mit dem erreichten Ergebnis zufrieden, da es mir ermöglichte, meine Fähigkeiten im Umgang mit Porzellan zu entdecken und meine kreative Vision in ein greifbares Produkt zu transformieren.
Das Resultat von "In Puncto" ist eine harmonische Verschmelzung von Porzellan und Kirschholz, die in Gestalt eines Tellers und einer Schale präsentiert wird. Diese Ensemble ist nicht nur ein funktionelles Tischaccessoire, sondern auch eine poetische Manifestation der Wertschätzung für die Kunst des Zusammenseins und der gemeinsamen Mahlzeiten. Es ist ein Appell, die flüchtigen Momente des Alltags zu würdigen und die Gesellschaft anderer in vollen Zügen zu genießen.







